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Medizinische Hilfe für Belarus

Heim-statt Tschernobyl e.V.
Dietrich von Bodelschwingh
Bodelschwinghstraße 118
32257 Bünde
Germany
heim-statt-tschernobyl@t-online.de
http://www.heimstatt-tschernobyl.de/
Medizinische Hilfe in Belarus
Für Familien aus Tschernobyl

25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl leben noch immer Tausende von Menschen in den verstrahlten Gebieten Weißrusslands (Belarus). Um betroffenen Familien eine Perspektive zu bieten, engagiert sich die Initiative Heim-statt Tschernobyl.
Im unverstrahlten Norden von Balarus haben wir zwei Dörfer mit insgesamt 55 ökologischen Häusern errichtet. Die vielen Familien mit ihren kleinen Kindern kommen aus dem verstrahlten Süden. Gemeinsam mit deutschen und belarussischen Freiwilligen haben sie ihr eigenes Haus gebaut und wohnen nun in gesunder Umgebung in den Dörfern Drushnaja und Stari-Lepel.

Im Laufe der letzten Jahre haben wir zusammen mit unserer belarussischen Partnerorganisation zukunftsweisende Strukturen in diesen Dörfern geschaffen: Mit den beiden ersten und bislang einzigen Windkrafträdern in Belarus setzen wir ein sichtbares Zeichen gegen die Atomkraft. Hinzu kamen mehrere Solaranlagen, eine Pelletheizung, eine Fabrikation von Schilfplatten zur Häuserdämmung und eine medizinische Ambulanz im ersten Niedrigenergie-Haus des Landes. Diese Einrichtung hat Modellcharakter und ist für die Dorfbewohner in Drushnaja sehr wichtig, besonders für die „Tschernobylkinder“, aus dem verstrahlten Gebiet. Sie müssen wegen der Folgeschäden bis heute regelmäßig untersucht werden.
Nun haben wir einen neuen Plan!
In Stari-Lepel wollen wir als weiteres Zukunftsprojekt ebenfalls eine kleine Ambulanz zur medizinischen Grundversorgung bauen. Das Grundstück mitten im Dorf neben dem von uns errichteten Haus der Begegnung ist ausgesucht, der Architektenplan fertig. Auch die Ambulanz soll mit freiwilligen Helfern aus Deutschland und Belarus errichtet werden. Nun sammeln wir Geld um das Baumaterial und die Ausstattung der Ambulanz zu finanzieren. Helfen Sie mit, im 25. Jahr nach der Tschernobylkatastrophe ein weiteres Hoffnungszeichen für die betroffenen Menschen zu setzen.
